Haus und Heim - Thema in der Heimatstube Podelwitz

Ein alter Arbeitsplatz im haus Heimatstube PodelwitzIn einigen Räumen kreuzen sich spezielle, fachliche Themen mit denen unserer Lebensgeschichte in Haus und Familie. Alles beginnt schon in unserer Kindheit. Wer von den Alten hatte nicht auch eine Püppchen oder einen Teddy als Lieblingsspielzeug, das man sogar des Abends mit ins Bettchen nahm. Eine Fülle davon ist in den Heimatstuben zu sehen. Dahinter verbergen sich auch die unterschiedlichsten Techniken der Herstellung. Es sind kleine Hinweise, dass die Vermögensunterschiede teils weit auseinanderklafften, doch die Liebe zu den Kindern machte die Ärmeren erfinderisch, aus wenig Material etwas Persönliches zu kreieren, was die Reicheren sich einfach kaufen konnten.
Mit zunehmendem Alter schraubten sich auch die Ansprüche an das Spielzeug nach oben. Die Puppenstube und der Kaufmannsladen fehlten in keinem Haushalt. Waren Freunde oder Nachbarskinder zu Besuch, konnte man so zusammen spielen, das Erlebte nachstellen. In einem fortgeschrittenen Altersstadium kamen dann Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“ dazu, aber auch die ersten Musikinstrumente oder gar eine Eisenbahn. Die Spitzenzeit der Geschenke waren alljährlich der Geburtstag und das Weihnachtsfest.
Mit der heutigen Technisierung haben viele derartige Dinge den Spitzenplatz im Rang verloren. Nun haben Artikel den Markt erobert, die mit dem „spielen“ kaum noch etwas gemeinsam haben. Das sind auch massive Eingriffe in den Familienalltag.

Die Ausstellungsräume sind aber nicht nur auf das Kinderspielzeug begrenzt. In Omas Küche sah es scheinbar manchmal aus, wie bei Hempels unter´m Sofa. Doch auch bei geringem Platzbedarf musste man früher für die manuelle Küchenarbeit möglichst viele Hilfsmittel zur Verfügung haben. Alles hatte seine Funktionalität und wurde oft nur zu bestimmten Jahreszeiten gebraucht. Bis anfangs des vorigen Jahrhunderts spielte sich das Leben  hauptsächlich in der Küche ab. Das, wenn überhaupt vorhanden, Wohnzimmer wurde nur an Sonn- und Feiertagen genutzt. Allein die erforderlichen Heizmaterialien waren nicht immer üppig vorhanden und so musste man eben haushalten lernen. Doch auch das schweißte die Familie, meist aus mehreren Generationen in einem Haushalt bestehend, zusammen.

Zu bestimmten Festen oder Anlässen zeigt Familie Knochenmuß seine Heimatliebe auf  besondere Art. Es wird kein Ostern oder Weihnachten vergehen, ohne dass der Vorgarten des Schlosses sich mit entsprechender Dekoration die Vorbeigehenden ins Staunen versetzt. Aus dem riesigen Vorrat kann auch schnell eine spezielle Ausstellung arrangiert werden. Davon sind die Gäste stets aufs Neue begeistert, weil es seine Einmaligkeit klarstellt. Das allein ist ein Grund, die Heimatstuben im Schloss Podelwitz zu besuchen. 

So ein Kaspertheater Heimatstube Podelwitz

Vom Bauernhof bis zur Kaffeetafel Heimatstube Podelwitz

Blick in die Küche Heimatstube Podelwitz

Eine Puppenstube Heimatstube Podelwitz

Blick in die Küche Heimatstube Podelwitz

Auf der Anrichte Heimatstube Podelwitz

Wie in der Puppenstube Heimaststube Podelwitz